Success-Story Schnittstellen

TimeLine + DATANAUT Individualsoftware

Der Kunde

Der Kunde aus diesem Schnittstellen-Projekt entwickelt, fertigt und vertreibt laserbasierte Scan-Systeme.

Die Ausgangssituation

Für die ERP Prozesse im Bereich Produktion und Handel wird TimeLine eingesetzt. Laut Angaben des Herstellers eine vielfach ausgezeichnete ERP-Lösung, die zu den innovativsten Systemen auf dem deutschen Markt zählt. Die Stärken liegen in der Spezialisierung auf die Industrie, den Branchenkenntnissen in den Nischenmärkten, einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der innovativen Customizing-Plattform TimeLine-Developer.

Für die Verwaltung technischer Daten wird eine individuell entwickelte DATANAUT-Lösung eingesetzt, die auf einem komplexen, gemeinsam mit dem Kunden entwickelten Datenmodell basiert und mittels Managed-Software-Services und selbstständig mittels kundeneigener IT-Spezialisten laufend erweitert und angepasst wird.

Die Herausforderung

Die Fachabteilung wollte doppelte Dateneingabe vermeiden. Außerdem sollten für Materialien und Zukaufprodukte Artikeldaten mit individuell hinterlegten Eigenschaften in tabellenartigen Übersichten abrufbar sein und gefiltert werden können. In TimeLine dienen so genannte Merkmale als individuell konfigurierbare Eigenschaften. Sie sind den Artikeln-Stammdaten listenartig über einen Zuweisungsdialog zuordbar.

Auf Grund dessen, dass Merkmale individuell, dynamisch sowie in unterschiedlicher Zahl und Ausprägung in Beziehung zu Artikeln stehen, müsste die Individualsoftware bei Aufkommen neuer oder bei Wegfallen von Merkmalen angepasst werden. Alternativ hätten die datenbankseitig organisierten Views, auf denen die Individualsoftware aufsetzt, jeweils zeitnah nach der Zuweisung oder Änderung von Merkmalen im Stammdaten-Management durch Programmierer angelegt oder aktualisiert werden.

Der Auftrag an DATANAUT lautete, eine automatische Schnittstelle mit integriertem View-Management zu erstellen, damit die zu übertragenen Daten zeitnah zur Verfügung stehen und insbesondere die Daten abrufende Views in der für die Lösung verwendeten PostGRE-Datenbank aufgelöst und neu erzeugt werden können, um eben neue Merkmale in Form neuer Spalten in die Übersichten aufnehmen zu können.

Die Lösung

Im Rahmen der Schnittstelle vom ERP zur Individualsoftware, werden neue, geänderte und weggefallene Daten erkannt und automatisch behandelt. Die Daten werden dann transaktionssicher in die PostGRE-Datenbank übernommen. Die Schnittstelle arbeitet delta-basiert und sorgt somit für die kosteneffiziente Abfrage auf der SYBAYE Datenbank des ERP.

Für das View-Management wurde eine Verwaltungsoberfläche erstellt, in der Views manuell ausdefiniert und benannt werden können, sowie automatisch zu erstellenden Views angemeldet werden. Ein spezieller Algorithmus in der Schnittstelle nutzt dazu die jeweils neu übermittelten Daten und extrahiert aus den vom ERP übernommenen Merkmalen die verfügbaren Datenattribute, aus denen somit die Definition der verfügbaren Spalten für die Übersichtstabellen abgeleitet werden kann.

Im Rahmen der Schnittstellenprozesse werden somit dann mehrmals täglich über 300 individuelle und vielfach hierarchisch organisierte Datenbank-Views vollautomatisch programmatisch gelöscht und neu erstellt.

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