Warum Ergebnisse nicht nach Stunden bezahlt werden sollten
Veröffentlicht: 12.03.2026
Wie strukturierte Architektur bessere Preismodelle ermöglicht
Ergebnisse lassen sich schwer mit der Stechuhr messen.
Die ewige Diskussion im Projektgeschäft: Time & Material vs. Festpreis. Wer Sicherheit will, fordert den Festpreis. Wer Flexibilität will, zahlt nach Aufwand. Beides sind valide Modelle, aber oft die Antwort auf die falsche Frage.
Als Systemanbieter für E-Commerce-Schnittstellen verkaufe ich keine Zeit. Ich verkaufe eine funktionierende Architektur.
Deshalb folgt meine kaufmännische Logik exakt meiner technischen Struktur. Wir denken in Modulen, nicht in Stunden. Das schafft eine klare Hierarchie für die Zusammenarbeit:
1.
Das Produkt. Wenn das Modul existiert und sich bewährt hat, setzen wir es ein. Reproduzierbar, industriefähig, sofort verfügbar. Warum das Rad neu erfinden, wenn es schon rund läuft?2.
Die Pauschale. Wir kennen die Muster. Wir kennen die Varianten. Wenn eine Anforderung in unsere Logik passt, braucht es keine Stoppuhr. Der Aufwand ist durch Erfahrung und Struktur vordefiniert.3.
Der Festpreis. Erst wenn Individualität über das bekannte Muster hinausgeht, kalkulieren wir spezifisch. Aber auch hier: entlang klarer Kostentreiber, nicht per „Daumenpeilung“.
Das ist keine bloße Preisstrategie. Es ist ein Indikator für Reife. Wer seine Prozesse und seine Architektur im Griff hat, muss Risiken nicht durch hohe Tagessätze auf den Kunden abwälzen. Er liefert Ergebnisse.
Skalierung funktioniert nur über Struktur, nicht über Heldenmut im Projektgeschäft.
Wie bewertest du die Reife eines Dienstleisters – an der Flexibilität seiner Stundensätze oder an der Klarheit seiner Module?

